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Irgendwas mit Marketing! Warum das Marketing oft immer noch das böse Stiefkind ist.

Vor kurzem hatte ich mal wieder einen spannenden Austausch in Sachen Marketing. Ich durfte die fabelhafte Anett Wehner von WowCommunikations (wowcom) kennenlernen. Es hat sofort Klick gemacht, denn ihr Business beschäftigt sich mit einem Thema, welches mich seit vielen vielen Jahren beschäftigt. 

 

Fehlende Prozesse lassen das Marketing in einem schlechten Licht stehen

Es geht darum, dass es immer noch viele Unternehmen gibt, in denen Marketing nicht den Stellenwert genießt, den es verdient hat. Wie oft habe ich schon gehört und teils miterlebt, dass Marketing in Unternehmen "gemacht" wird, weil es halt "sein muss". Marketing wird gerne als "Übel" wahrgenommen, als "Kostenstelle" gesehen und in allem Überfluss nicht mit dem Vertrieb zusammengebracht, sondern der IT untergeordnet wird. Ganz nach dem Motto: Ja, Marketing, dass ist ja was mit Internet und das macht bei uns ja die IT. Super! Die Marketingplanung ist im Zweifel nur ein riesengroßer und vor allem teurer Wunschzettel der Abteilungen, was man wohl gerne machen wollen würde. Und hier liegt dann schon ein entscheidender Fehler. Es gibt keinen funktionierenden und klaren Prozess.

 

Hier möchte ich auch gerne zwei Erlebnisse aus meiner Vergangenheit einstreuen:

 

  1. Ich war einige Zeit im Vertriebsinnendienst. Als ich ins Marketing wechselte, meinte einmal ein erfahrener Außendienstkollege zu mir: "Herr Schillmüller, ich mochte Sie. Aber jetzt? Marketing? Bunte Bilder? Wer braucht das denn? Wir sind die Speerspitze. Der Vertrieb macht das schon. Wir brauchen kein Marketing." Das hat damals echt gesessen.
  2. Im zweiten Beispiel ging es darum, dass die hohe Führungskraft mit mir als Marketingleiter über das Marketingbudget "feilschen" wollten. "Sie bekommen das volle Budget, wenn Sie mit dem Onlineshop im ersten Halbjahr 250.000 EUR machen." Da hab ich dann drauf eingeschlagen. Die Führungskraft kam wenige Stunden später wieder ins Büro: "Herr Schillmüller. Vergessen Sie, was ich gesagt habe. Ich habe gerade mitgeteilt bekommen, dass Sie eine Kostenstelle sind. Sie können keine Umsätze machen." Okay. Was? Was. Waaas? 

Ich behaupte, dass es immer noch zu viele Unternehmen gibt, die das Thema Marketing nicht als Chance sehen und erst Recht nicht als Geschäftsprozess. 

Aber Marketing funktioniert halt nur, wenn man es ernsthaft in sein Business integriert - noch mal INTEGRIERT !!! Was passiert denn sonst? Genau. Dann greift wieder das Zitat vom lieben Henry Ford:

 

"Ich weiß, die Hälfte meiner Werbung ist hinausgeworfenes Geld. Ich weiß nur nicht, welche Hälfte!"

 

Macht das Marketing doch nicht so kompliziert.

Ich finde klasse, was Anett in Ihrem Business macht. Ihre Beratung schafft die Basis für wirksames Marketing. Wichtig ist, dass man Marketing aufsetzt, das funktioniert. Am Ende will man ja mehr Aufträge generieren oder das beste Personal finden. Und es ist wichtig, dass man es nicht zu kompliziert macht und alles zerdenkt. Man schaut sich die Fakten an und verschafft sich einen echten Überblick. Man schaut auf die Strategie und plant ganz konkret die Maßnahmen. Man optimiert das Budget und dann... LOSLEGEN! Kann es so einfach sein? Einfach dann, wenn man den richtigen Beratungspartner (m/w/d) an seiner Seite hat. Unternehmen, die die Marketingberatung "mit machen" sind in vielen Fällen vielleicht nicht die richtigen Ratgeber.

Und ich kann es verstehen, das einige Unternehmer vielleicht auch keine Lust mehr auf Marketing haben, weil sie in den vergangenen Jahren viel Geld im Marketing versenkt haben. Versenkt in "Flickenteppiche" wie hier mal Social Media, da mal Google Ads, dort ne coole Kampagne und und und. Aber gerade dann ist es wichtig, vielleicht einmal einen Schritt zurückzugehen und in Ruhe neu ansetzen: mit einem Marketing, welches in den Geschäftsprozess integriert ist. 

 

 

 

Dieses Internet-Dings hat doch eh keine Zukunft! Mich kennt doch jeder!

In den letzten Jahren hat sich dieses Internet mehr und mehr in den Vordergrund gedrängelt. Doch wenn man sich in einigen Unternehmen die Verteilung der Marketing-Budgets anschaut, ist man doch überrascht, dass die Budgets für das Thema ONLINE immer noch einen eher geringen Anteil haben. Ich will mich jetzt hier nicht hinstellen und den bekannten Satz raushauen, dass Print tot ist. Das ist einfach Quatsch. Man spürt aktuell zum Beispiel, dass hochwertige Printmedien wieder im Kommen sind. 


Aber man sieht leider, dass sich das Online-Marketing (Website, Onlineshop, Portale, Contentmarketing, Ads, SEO, Newsletter und was sonst noch alles) erst noch beweisen muss. 

 

Ich glaube, folgende Sätze kennt jeder Marketingberater, jede Werbeagentur, jeder SEO, jeder Webdesigner: "Wieso soll ich was an meiner Website tun? Ich hab doch eine! Regelmäßig Inhalte veröffentlichen? Das ist doch Quatsch. Uns kennt man doch. Wir haben schon genug zu tun. Ich brauche nicht noch mehr Kunden". Jeder kennt diese Sätze! Aber ich hab hier auch ein tolles Beispiel, der vielleicht die Augen öffnet.

"Ich hab genug zu tun. Ich brauche kein Marketing!" - Anonym

 

Es geht um einen Unternehmer, der mit seinem Team in seinem Einzelhandelsgeschäft Kunden umfangreich zu seinen Produkten berät. Im Zuge des niedersächsischen Förderprogramms digital aufgeLaden wollten wir diesem Unternehmer was Gutes tun. Im Kennenlern-Gespräch hatte ich schon mal Themen reingeworfen wie die "Optimierung der Website durch SEO" und unterstützende Tools. Eine verständliche und unverständliche Reaktion folgte. Der Unternehmer meinte, dass er doch eine Website hätte und er wolle nicht noch mehr Kunden. Das Telefon klingelt eh schon den ganzen Tag. Ich habe ihn dann gefragt, was er lieber mag. Seine Kunden beraten oder Termine am Telefon abstimmen? "Beraten", entgegnete er natürlich. Klar, denn damit macht er sein Geld. Und erst jetzt klackerte es bei Ihm, dass die Website ihm ja eher hilft und ihm Aufgaben abnimmt, damit er mehr Kunden beraten kann. Seine Mitarbeiter:innen, die er teuer als Fachberater:innen bezahlt, müssen nicht mehr Termine abstimmen, sondern beraten die Kunden. Jetzt hat er verstanden, dass Marketing und digitale Tools nicht das unangenehme Übel ist, sondern ein wichtiger, integrierter Baustein in seinem Business.

Marketing als WOW-Faktor!

Ich bin sehr froh, dass ich Anett nun in meinem Netzwerk weiß. Es ist so wichtig, dass es Marketingberater:innen gibt, die die Basis für ein gutes Marketing legen und nicht schon subjektiv in coolen, schicken Kampagnen und Designs denken. Es geht darum, dass das Marketing in den Geschäftsprozess eines Unternehmens integriert wird – als Strahlkraft für das Unternehmen. 

Wenn sich hier also Chefs, Unternehmer, Geschäftsführer (immer in He/She/It gedacht!) angesprochen fühlen: Wenn Ihr Eure Marketingergebnisse im B2B verbessern wollt, dann meldet Euch gerne bei Anett Wehner von WowCommunikations (www.wowcom.eu).

 

Ihr seid im Marketing schon aufgestellt, wollt aber mehr aus Euer Website oder Eurem Online-Shop rausholen? Dann meldet Euch direkt bei mir. Mit meinen Kollegen und Kolleginnen von traffic lab sorgen wir mit Hilfe von SEO (Suchmaschinenoptimierung) für nachhaltig mehr Umsätze und/oder Anfragen über die Website. Also keine Scheu! Anrufen und schnacken.