· 

Karriere: Was ist für mich wichtig. Mein Neustart 2022

Freiburg? München? Software-Unternehmen? Low-Code-Plattform?

Ja, wer meine Vita kennt, stellt sich direkt Fragen. Wie kann ein so heimatverbundener Mensch diesen harten Schritt wagen? Wieso nimmt er ein Risiko in Kauf? Wieso nimmt er das Angebot aus seiner bekannten Branche nicht an?

Nun! Diese Fragen sind berechtigt. Auch ich habe mir sie gestellt. Tagelang habe ich mir Gedanken darüber gemacht. Am Ende habe ich mich nicht gegen etwas entschieden, sondern für etwas. Ich habe mich gefragt, was mich jetzt zu diesem Zeitpunkt meines Lebens weiterbringt. Bin ich schon „so alt“, dass ich einfach nur „arbeiten will“ ohne große Herausforderungen mit einem 9to5 Job? Welche Jobangebote sind in der Hinsicht interessant, dass ich meinem Motto „Marketing muss funktionieren“ zu 100% folgen kann? Will ich wieder klassisch im Büro arbeiten oder Remote? Es folgten viele weitere Fragen und innere Diskussionen. Am Ende gab es eine Entscheidung für Björn und eine Entscheidung für United Planet mit der Low Code Plattform INTREXX.

Bewerbungsgespräche auf Augenhöhe

Warum? Nun. Es gab einige Angebote. Aber es gab auch einfach tolle Gespräche mit meinem neuen Chef. Die Aufgabenstellung und der Status Quo an dem sich das Marketing bei United Planet befindet haben mich extrem angesprochen. Vor allem, dass Marketing nicht aus dem Antrieb „Marketing muss man ja machen“ gemacht wird, sondern weil man zusammen mit dem Vertrieb Marketing macht, hat mich überzeugt. Die ganze Art und Weise, wie man mit mir als möglichen neuen Mitarbeiter umgegangen ist, war schon sehr cool. Die Gespräche waren auf Augenhöhe. Das hat mir sehr gefallen. Und die Möglichkeit, Remote zu arbeiten war dann auch ein Punkt, der auf der Habenseite notiert werden konnte. Diese Möglichkeit hatte ich zum Beginn meiner Orientierung gar nicht in betracht gezogen. Doch, wenn man es genau nimmt, habe ich in der Zeit in der SEO-Agentur eigentlich auch nur Remote gearbeitet. Auch wenn ich oft im Büro war. Ich war dort allein. Mein Chef war in Aurich und die Kolleg:innen im Nordwesten und Portugal verstreut. Und da hab ich mir dann, als der Kontakt mit United Planet zustande kam, gedacht, „Okay, ob mein Chef jetzt in Aurich vorm Bildschirm sitzt oder in München,… das macht irgendwie auch keinen Unterschied“. So war ich eigentlich schon sehr überzeugt und hatte mich entschieden. Und ab und zu mal nach Freiburg oder München ist nun auch nicht so schlecht. 

Manche unternehmen sind noch nicht so weit

Mit diesem ganzen positiven Erlebnissen bin ich in weitere Gespräche gegangen. Und was soll ich sagen? Es war schon teils merkwürdig. Es gab die Chance, wieder in die Baubranche zurück. Zurück in den B2B-Handel. Aber die Gespräche waren holprig. Homeoffice-Möglichkeiten? Eher geduldet, aber lieber gar nicht. Ziele? Sinn des Marketings? Da gab es leider keine Antworten. Es war schade. Natürlich wäre der Weg zurück in die bekannte Branche ein Einfaches gewesen. Ich kenne die Strukturen, weiß wie der Markt tickt und und und. Aber irgendwie hat es mich nicht so überzeugt. Und ich fühlte mich nicht so umgarnt. Das möchte man als Bewerber auch haben. Man muss mich auch wollen. Und genau dieses Gefühl gab es in anderen Gesprächen auch nicht. 

Ja, ich will... das große abenteuer

Und so fiel es mir leicht, zur großen Unbekannten „JA“ zu sagen. Es lief alles sehr schnell. Aber man wollte mich. Und nach den ersten Präsenzwochen in Freiburg und München, bin ich sehr froh, dass ich diese Entscheidung getroffen habe. Und das professionelle Onboarding ist der Knaller. Natürlich kenne ich noch lange nicht alles. Aber der Spirit dieser der United Planet Crew ist super. Sie sind motiviert und sie haben einen Plan. Und klar, es wird auch mal "doofe" Zeiten geben. Aber ich habe das Gefühl, dass dieses Team echt was reißen will. Und da ist der Björn natürlich angefixt.

 

 

Nun endet für mich die dritte Woche. Eine wilde Zeit. Eine Woche in Freiburg im Headquarter (Unternehmen und Crew kennenlernen) und eine Woche bei meinem Marketing-Chef in München. Co-Working im Design Office in den Bavaria Towers. Es war eine gute Woche und ich konnte schon mal produktiv werden. Und nun meine erste Woche daheim im Homeoffice. Bisher also ein toller Start.

Aus der liebe zur baubranche wird die leidenschaft zur digitalisierung – mit Low-Code und INTREXX

Und so werde ich in den nächsten Wochen nicht mehr über die Baubranche berichten oder fokussiert aus dem Bereich SEO. Es geht um Digitalisierung, dann darin sind wir mit INTREXX stark.

 

Ich habe mir also mit meinem neuen Job bei United Planet das beste Weihnachtsgeschenk gemacht. Das wird ein spannendes und cooles Marketingjahr 2023,... als INTREXXianer. :-)